D09 AF-TrackCo

Additive FertigungAdditive Fertigung (3D-Druck) Die Additive Fertigung – auch 3D-Druck genannt – beschreibt eine Technologiefamilie bei der Bauteile durch das schicht- oder elementweise hinzufügen von Material hergestellt werden. Man spricht hierbei auch von generischen Fertigungsverfahren. Demgegenüber stehen etablierte subtraktive Verfahren, wie beispielsweise das Fräsen, bei denen Material zur Herstellung eines Bauteils entfernt wird.

Prinzip zur Identifizierung additiv gefertigter Bauteile

D09 AF-TrackCo

Additive Fertigung

Prinzip zur Identifizierung additiv gefertigter Bauteile

Wobei unterstützt mich AF-TrackCo?

  • Erstellung 3D-gedruckter Barcodes
  • Produktverfolgung & Identifikation additiv gefertigter Bauteile

Welche Vorteile bietet mir der Einsatz von AF-TrackCo? 

  • Rückverfolgbarkeit von Produkten
  • Vermeidung von Produktverwechslungen
  • Vermeidung von Reklamationen / Ausschuss

Was benötige ich für die Umsetzung?

CAD-Software, Kamera, Bilderkennungssoftware und ggf. 3D-Drucker

Der Nutzen: Wie profitiere ich von AF-TrackCo?

Durch die Nutzung von AF-TrackCo gelingt es Unternehmen die eindeutige Produktzuordnung bei additiv gefertigten Produkten zu gewährleisten. Mithilfe des Prinzips können Verwechslungen innerhalb der Intralogistik minimiert werden, wodurch auch die Ausschuss- und Reklamationsrate reduziert wird. Unternehmen können somit ihre Flexibilität sichern und ihre individuelle Fertigung stärken.

Herausforderung? Lösung! Wie kann ich AF-TrackCo in der Praxis einsetzen?

Ein Praxisbeispiel aus der Intralogistik: Aufgrund der neuen additiven Fertigungstechnologien ist es möglich, immer kundenspezifischere individuelle Funktionsbauteile zu realisieren. Diese sind allerdings oftmals optisch kaum zu unterscheiden, wodurch Verwechslungen innerhalb der Intralogistik nur schwer zu vermeiden sind. Im Falle einer Verwechslung kommt es zu zeitaufwendigen Suchvorgängen, Reklamationen durch den Versand falscher Produkte oder zu kostspieligem Ausschuss durch falsche Nachbearbeitungsprozesse. AF-TrackCo realisiert eine individuelle Kennzeichnung direkt bei der Fertigung des additiven Bauteils mithilfe eines 3D-Codes (QR-Code, Barcode). Dieser kann wiederrum mittels eines Scanners oder einer Kamera an verschiedenen Nachbearbeitungsstationen in der Fertigung ausgelesen und die Produkte so zielgerichtet durch die einzelnen Prozessschritte gelenkt werden. Eine unternehmensinterne Identifikation von 3D-gedruckten Bauteilen ist somit fehlerfrei möglich.

Weitere Antworten

Die Umsetzung von AF-TrackCo erfolgt durch die Integration einer eindeutigen, für das menschliche Auge nahezu unsichtbaren ID, die im Fertigungsprozess direkt ins Bauteil eingebracht wird. Dadurch ist kein zusätzliches Label etwa in Form eines Aufklebers notwendig. Zur Identifikation der Bauteile erfolgt die Einbindung von Kamerastationen bzw. Profilscannern an den nötigen Fertigungsstationen. Der Mitarbeiter scannt vor bzw. nach jedem Bearbeitungsschritt das Produkt und kann somit die eindeutige Zuordnung der Bauteile hinsichtlich Kunde oder weiterer Bearbeitungsschritte gewährleisten.

Die notwendige Investition für die Anschaffung von Scanning- und Software-Komponenten ist sehr abhängig vom Anwendungsfall: Einfluss auf die Auswahl haben unter anderem die Größe und Form der Bauteile, die vorgesehenen Nachbearbeitungsschritte im Produktionsprozess, die Menge an Bauteilen, die in einer gewissen Zeit untersucht werden müssen und der gewünschte Automatisierungsgrad der Identifikation.

AF-TrackCo kann für alle additiv gefertigten Produkte verwendet werden, speziell bei Produkten, die individuell auf den Kunden zugeschnitten, von der Grundgestalt aber sehr ähnlich sind.

AF-TrackCo nutzt als Scanning-Komponente ein Kamerasystem sowie eine zugehörige Bildverarbeitungssoftware. Das Prinzip kann auf alle gängigen additiven Fertigungsverfahren übertragen werden. Es muss jedoch an die speziellen Eigenschaften jedes Verfahrens angepasst werden.

Durch die enorme Geometriefreiheit in der Additiven FertigungAdditive Fertigung (3D-Druck) Die Additive Fertigung – auch 3D-Druck genannt – beschreibt eine Technologiefamilie bei der Bauteile durch das schicht- oder elementweise hinzufügen von Material hergestellt werden. Man spricht hierbei auch von generischen Fertigungsverfahren. Demgegenüber stehen etablierte subtraktive Verfahren, wie beispielsweise das Fräsen, bei denen Material zur Herstellung eines Bauteils entfernt wird. gelingt es Unternehmen ihre Produkte kundenspezifisch und dabei größtenteils kostenneutral anzupassen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können von der schlanken Prozesskette, der flexiblen Produktion und von der individuellen Gestaltungsfreiheit in der Additiven Fertigung profitieren. Durch AF-TrackCo werden diese Flexibilität und Individualität weiter gefördert und vorangetrieben. Herausforderungen wie die Verwechslungsgefahr optisch ähnlicher Bauteile werden optimal gelöst.

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